Donnerstag, 19 Okt 2017
Trachten

Trachtenpaar mit  KinderBemerkungen zur Tracht:
Eine Tracht soll kein Museumsstück sein, sondern lebendige Gegenwart darstellen. Ihre Trägerin und ihr Träger sollen sich darin wohlfühlen.
Die Echtheit einer an die Landschaft gebundenen Tracht ist dort gewährleistet, wo sie der inneren Ordnung einer Gemeinschaft entspricht. Sie muss langlebig und dauerhaft sein und deshalb ist es besonders wichtig, dass sie mit großer Sorgfalt und Sachkenntnis gearbeitet wird.

Geschichte der Tracht:
Bei der Oberstaufner Fest- und Sonntagstracht handelt es sich um eine erneuerte Tracht.
Die Tracht wurde wie in vielen anderen Vereinen auch in den 50er Jahren erneuert und in ihrem heutigen Aussehen im Jahre 1978 als Einheitstracht der Volkstanzgruppe Oberstaufen für Buben und Föhla festgesetzt.
Die Männertracht wurde erstmals von den 4 Finken (Stubenmusik und Jodler), sowie von der Oberstaufner Blasmusik in den 30iger Jahren getragen. Die Trachtenjacke wurde jedoch erst in den 60er Jahren eingeführt.
Die Frauentracht wurde 1953 entworfen. Zuerst wurden aber nur normale Trachtenröcke getragen, die sich als Modeerscheinung in Länge ständig änderten. 1978 wurde dann der lange Plisseerock eingeführt.